Autor: E. H.

Endlich wieder Mittagstisch

Endlich wieder Mittagstisch

Nach der langen Zeit der Schließung und des anschließenden “Mittagstisches zum Mitnehmen” haben seit 13.07.  unsere Mittagstische endlich wieder geöffnet: mit großer Freude und Begrüßungen auf Abstand durften unsere Gäste am Tisch wieder Platz nehmen und sich das bewährt gute Essen in Gemeinschaft schmecken lassen. Wir freuen uns mit unseren Gästen sehr über diese Wieder-Eröffnung und hoffen, dass sich alle -auch unter den strengen Auflagen und Abstandsbestimmungen- bei uns weiterhin wohlfühlen werden.         

Team Mittagstische, Martina Molinski und Nicole Weller

Konstituierende Sitzung des KGR

Konstituierende Sitzung des KGR

Bei der konstituierenden Sitzung unseres Kirchengemeinderates am 30.6. bedankte sich Pfarrer Krist bei den seitherigen Mitgliedern des Kirchengemeinderates.

4 ausscheidende Mitglieder erhielten die „Martinusnadel“ unseres Bischofs Gebhard Fürst als Auszeichnung für ihr besonderes Engagement: Frau Dr. Edith Klünder und Herr Dr. Peter Heizmann für 15-jährige Mitgliedschaft im Kirchengemeinderat; Frau Edeltraud Müller für 24 Jahre, Herr Hermann Schneider für 34 Jahre treuen und intensiven Einsatz. Letzteren sei an dieser Stelle nochmals besonders herzlich gedankt.

Folgende Wahlen haben stattgefunden: Frau Dr. Gabriele Schwenk-Ebbighausen wurde einstimmig zur Gewählten Vorsitzenden des Kirchengemeinderates gewählt, Frau Elisabeth Schwartländer-Brand einstimmig zu ihrer Stellvertreterin. Herr Thomas Engelbrecht ist Schriftführer, Frau Regine Baum seine Stellvertreterin (ebenso einstimmig).

Als Mitglieder wurden in den Verwaltungsausschuss einstimmig gewählt: Frau Claudia Hafner, Frau Elisabeth Schwartländer-Brand, Herr Rainer Bertsch, Herr Lukas Frontzek, Herr Raphael Zürner. Ebenso Mitglieder sind Frau Dr. Gabriele Schwenk-Ebbighausen und Pfarrer Krist.

Im Gesamtkirchengemeinderat sind wir durch die beiden Letztgenannten und Frau Elisabeth Schwartländer-Brand, Herr Uwe Jansen, Frau Simone Mayer-Haas, Frau Sabine Queck-Juretzko und Herrn Thomas Engelbrecht vertreten. Frau Dr. Schwenk-Ebbig-hausen und Herr Thomas Engelbrecht sind Mitglieder im Geschäftsführenden Ausschuss der Gesamtkirchengemeinde.

Frau Erna Ebli vertritt uns im Dekanatsrat. Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden einstimmig gewählt.

Die Bestellung der weiteren Ausschüsse erfolgt in den kommenden Sitzungen.

Allen Genannten: Herzlichen Glückwunsch zur Wahl, Gottes Segen für die Ausübung des Amtes.

Gewählte Vorsitzende des Gesamtkirchengemeinderates

Bei der Konstituierenden Sitzung des Gesamtkirchengemeinderates am 9. Juli wurde Frau Dr. Gabriele Schwenk-Ebbighausen einstimmig zur Gewählten Vorsitzenden der Kath. Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg gewählt. Ebenso einstimmig gewählt wurden ihre Stellvertreter: Herr Thomas Engelbrecht und Herr Siegbert Kaiser aus St. Paulus.

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und Gottes reichen Segen!

Leben wie im Bilderrahmen

Leben in Corona-Zeiten ist wie Leben im Bilderrahmen. Wir sind mit so vielen Menschen über Videotelefonie oder Video-Konferenzen verbunden, Gottesdienste feiern viele noch über den Livestream mit – und so viele sehnen sich nach der persönlichen Begegnung.

Das ist wie ein Bilderrahmen. Ich habe zuhause und im Büro viele Fotos hängen von den Menschen, die mir im Leben wichtig sind, mit denen ich tolle Sachen erlebt habe: Meine Freunde aus der Studienzeit, Menschen aus meinen früheren Arbeitsstellen oder auch von hier, Fotos von meinen Eltern und Schwestern,… Die Fotos sind schön gerahmt und hängen an der Wand oder mein digitaler Bilderrahmen steht im Büro auf dem Schreibtisch.

Ich mag Fotos, weil sie mich mit den Menschen verbinden, die ich darauf sehen kann. Und doch sind sie nur eine Momentaufnahme. Wenn ich mit diesen Menschen zusammen bin, ist es was ganz anderes, als wenn ich sie nur auf den Fotos in Erinnerung habe. Außer der Erinnerung lebt da nichts, ich bekomme keine Geste oder Mimik zu sehen. Ich bin froh, die Fotos zu haben, aber das reale Treffen können sie nicht ersetzen. So wie Onlineschooling, Videokonferenzen und Livestreams auch nicht die persönliche Begegnung, das gemeinsame Spielen der Kinder,…  ersetzen können.

Und das finde ich gilt auch für Gott. Alle Bilder, die ich mir von Gott mache, sind nur ein Ausschnitt von ihm, begrenzt durch meine Wahrnehmung. Sie können und wollen die echte Begegnung mit Gott nicht ersetzen, weil Gott schon immer die lebendige Begegnung will und sich eh nicht in einen Rahmen an die Wand hängen lassen will. Er will Begegnung mit jeder und jedem einzelnen! Dann kann es wirklich lebendig werden!

Bleiben wir momentan noch geduldig im Rahmen, dass unsere Sehnsucht nach echter, wahrer Begegnung bald wieder erfüllt werden möge!

Andreas Greis nach Gedanken von Andrea Schwarz

Corona, Gottesdienste und andere Termine

Corona, Gottesdienste und andere Termine

Mit einigen Einschränkungen gibt es wieder Gottesdienste in den Kirchen. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier.

Die Firmung wird nun voraussichtlich am Sonntag, 22.11.2020 um 15 Uhr in Dreieinigkeit stattfinden. Mehr dazu finden Sie in der Pfingstausgabe unserer Begegnungen.

Am Donnerstag 11. Juni findet das Hochfest „Fronleichnam“ statt. Ob es zu einem Gottesdienst im Innenhof des Schlosses mit anschließender Fronleichnamsprozession oder zu Gottesdiensten in den einzelnen Kirchen kommt, können wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht sagen. Wir werden Sie dann entsprechend informieren.

Gottesdienste inmitten der Pandemie

Seit 9. Mai gilt die Anordnung von Bischof Gebhard Fürst, dass öffentliche Gottesdienste in den Kirchen unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften und Abstandsregelungen wieder möglich sind. Weil die Corona-Pandemie weiterhin anhält, besteht auch derzeit keine Sonntagspflicht, so dass sich insbesondere die Gefährdeten sehr überlegen sollen, ob sie überhaupt am Gottesdienst teilnehmen (in den Bistümern Würzburg und Magdeburg gibt es deshalb derzeit noch keine öffentlichen Gottesdienste).

Wir in Ludwigsburg tasten uns langsam vor, das Ergebnis liegt Ihnen hiermit vor. Bitte melden Sie sich zu jedem Gottesdienst Ihrer Wahl im Pfarrbüro bis Freitagmittag an (dies verlangt der Staat wegen Erkennen von Infektionsketten) und bringen Sie Ihren Mund/Nasenschutz mit.

Ergebnisse der KGR-Wahl

Ergebnisse der KGR-Wahl

In den neuen Gemeinderat wurden gewählt:

1. Holz, Katja
2. Bittner, Manuela
3. Schwenk-Ebbighausen Dr.,Gabriele
4. Frontzek, Lukas
5. Schwartländer-Brand, Elisabeth
6. Baum, Regine
7. Ebli, Erna
8. Mayer-Haas, Simone
9. Zürner, Raphael
10. Bertsch, Rainer
11. Engelbrecht, Thomas
12. Queck-Juretzko, Sabine
13. Jansen, Uwe
14. Hafner, Claudia

Detailliertere Informationen finden Sie in den nachstehenden PDF Dokumenten:

Gott und Corona?

Gott und Corona?

Spricht Gott zu uns durch die Corona-Krise? Es besteht die große Versuchung, inmitten der allgemeinen Verunsicherung eine klare Antwort zu finden à la: Gott straft uns für unseren Lebensstil und den allgemeinen Glaubensabfall. Wenn wir jedoch bedenken, dass gerade die Menschen, für welche Jesus eine Schwäche hatte, nämlich die bereits Schwachen, Alten und Kranken, inmitten von Corona am meisten gefährdet sind, beginnt diese Vorstellung zu wanken. In Kapitel 9 des Johannesevangeliums gehen die Menschen davon aus, dass der Blindgeborene mit seiner Blindheit für die Sünden seiner Vorfahren bestraft wird. Jesus hält ihnen entgegen: Die Blindheit ist keine Strafe Gottes, sondern „das Werk Gottes soll an dem Blinden vollbracht werden“. Im Folgenden geht es nicht um eine Erklärung für das Unbegreifliche, sondern um ein Ringen, mit dem Unvorhergesehenen umzugehen.

Der kürzlich verstorbene Theologe Johann Baptist Metz prägte das Wort: „Gott ist Unterbrechung“. Wie erleben gegenwärtig viele Unterbrechungen des gewohnten Lebens(stils) – spricht Gott zu uns in diesen Unterbrechungen? Der Flugverkehr ist nahezu lahmgelegt – zugleich zeigen die Satellitenbilder selbst über China eine klare Atmosphäre. Die Kreuzfahrtschiffe dürfen Venedig nicht mehr ansteuern – zugleich werden wieder Delfine gesichtet, in den Kanälen schwimmen wieder Fische. Viele Reiseträume können nicht wahr werden – zugleich reden plötzlich Nachbarn in Ludwigsburg miteinander und erkundigen sich, wie es so geht. Menschen dürfen ihre Häuser nur eingeschränkt verlassen -und merken, dass sie ihr Gemeinschaftsgefühl stärken, indem sie miteinander kochen, miteinander singen, einander zuhören. Die Schließung der Kindergärten und Schulen ist für die Eltern eine große Herausforderung – zugleich erleben Eltern und Kinder sich auf eine neue Weise, indem sie viel Zeit füreinander haben und den Alltag gemeinsam gestalten. Unsere Wirtschaft ist immens gefährdet – zugleich kann es so nicht weitergehen, dieses „immer mehr, immer schneller“. Vieles können wir gegenwärtig nicht erledigen – zugleich spüren wir, wie wichtig Entschleunigung ist, damit wir nicht den kollektiven burnout erleiden. Wir selbst sind neu mit uns konfrontiert – vielleicht eine Chance, um laut Matthäus Kapitel  6 „in die innere Kammer zu gehen und sich dem himmlischen Vater betend zuzuwenden“. Der Spielraum von uns Menschen entsteht nicht nur aus vorgeplanten und vorgefertigten Möglichkeiten, sondern auch dort, wo wir in unseren Unterbrechungen Gott Spielraum lassen, damit es nach der Krise neu und anders wird – und unser Planet eine Zukunft hat.                                       

Alois Krist

Corona verändert alles

Corona verändert alles

Liebe Schwestern und Brüder,

die Corona-Pandemie betrifft uns alle und verändert unser Leben grundlegend. Als Christen müssen wir in dieser schwierigen Zeit, in welcher unsere Hilfe besonders gefragt wäre, zugleich unsere eigene Ohnmacht zugeben: Wegen der erforderlichen Kontaktsperren, zum Schutze insbesondere der Älteren und Schwachen, können wir nur sehr bedingt helfen. Unser Bischof Dr. Gebhard Fürst erließ deshalb zusammen mit dem von ihm geleiteten Krisenstab der Diözese die auch für Ludwigsburg geltende Anordnung, dass bis einschließlich 19. April alle öffentlichen Eucharistiefeiern und anderen Gottesdienste abgesagt sind. Die Sonntagspflicht ist für diesen Zeitraum ausgesetzt. Die Absage bis 19. April gilt auch für alle Veranstaltungen kirchlicher Träger. Die Erstkommunionfeiern werden auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Auch Trauungen können bis Ende Mai nicht stattfinden, die Tauffeiern werden verschoben. Beerdigungen finden nach den behördlichen Vorgaben der teilnehmenden Personenzahl weiterhin statt.

Die Kirchen in der Diözese bleiben jedoch geöffnet, um den Menschen die Möglichkeit zum Gebet zu geben. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um in Gott Zuflucht und Stärke zu finden. Alle Pfarrbüros sind weiterhin als seelsorgerliche Anlaufstellen zu den gewohnten Zeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar. Wir pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin in seelsorgerlichen Fragen ansprechbar: Nutzen Sie bitte die Gelegenheit zum seelsorgerlichen Gespräch über das Telefon oder zum Austausch über den E-Mail-Kontakt. In Krisensituationen stehen wir den Kranken zur Seite und spenden ihnen auch die Sakramente. Die sonntägliche Eucharistiefeier um 9.30 Uhr in der Domkirche St. Martin in Rottenburg wird auf der diözesanen Homepage drs.de übertragen.

Auf den folgenden Seiten, wo wir den Mittelteil, nämlich die Gottesdienstordnung der Kar- und Ostertage, besonders schmerzlich vermissen, wollen wir Ihnen zeigen, wie wir für Sie da sein können. Wenn Sie eigene Ideen haben, wie wir uns in den nächsten Wochen geistig und menschlich miteinander verbinden können, schicken Sie uns diese einfach.

Gott segne und behüte Sie! Er schenke Ihnen seinen Tröster, den Heiligen Geist!

Ihr Pfarrer Alois Krist

NUR FÜR HEUTE …

Die Fastenzeit möchte uns einladen in diesen Tagen, unser Leben bewusst in den Blick zu nehmen.

Immer öfter geraten wir durch ein ungesundes Leben mit zu viel Stress und zu wenig Erholung in die Gefahr, Leib und Seele zu vernachlässigen. Da kann die Fastenzeit eine gute Gelegenheit sein, dem entgegenzuwirken. Denn Fasten bedeutet nicht nur Verzicht. Fasten bedeutet vielmehr das eigene Leben ganz bewusst wahrzunehmen und ihm so mehr Qualität zu schenken.

Was tut mir gut? Worauf kann ich getrost verzichten? Wo begegne ich Gott?

Ein Fastenkalender kann dabei eine Hilfe sein. Ebenso die Gebote der Gelassenheit von Papst Johannes XXIII., die durch ihre Schlichtheit überzeugen. Sie geben mit wenigen Worten eine Anregung für jeden Tag. „Nur für heute werde ich …“

Wer möchte kann so zum klassischen Verzichten auch die Sätze „heute freue ich mich an“ oder „heute achte ich auf“ weiterentwickeln. Die ganz Eifrigen dürfen sich natürlich auch alle drei Vorsätze zu Herzen nehmen.

Und noch ein kleiner Hinweis. Die Sonntage sind keine Fastentage. Am Tag des Herrn, braucht nicht gefastet zu werden, denn jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest.

Vikar Mathias Michaelis

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