Autor: E. H.

Corona, Gottesdienste und andere Termine

Corona, Gottesdienste und andere Termine

Mit einigen Einschränkungen gibt es wieder Gottesdienste in den Kirchen. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier.

Die Firmung wird nun voraussichtlich am Sonntag, 22.11.2020 um 15 Uhr in Dreieinigkeit stattfinden. Mehr dazu finden Sie in der Pfingstausgabe unserer Begegnungen.

Am Donnerstag 11. Juni findet das Hochfest „Fronleichnam“ statt. Ob es zu einem Gottesdienst im Innenhof des Schlosses mit anschließender Fronleichnamsprozession oder zu Gottesdiensten in den einzelnen Kirchen kommt, können wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht sagen. Wir werden Sie dann entsprechend informieren.

Gottesdienste inmitten der Pandemie

Seit 9. Mai gilt die Anordnung von Bischof Gebhard Fürst, dass öffentliche Gottesdienste in den Kirchen unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften und Abstandsregelungen wieder möglich sind. Weil die Corona-Pandemie weiterhin anhält, besteht auch derzeit keine Sonntagspflicht, so dass sich insbesondere die Gefährdeten sehr überlegen sollen, ob sie überhaupt am Gottesdienst teilnehmen (in den Bistümern Würzburg und Magdeburg gibt es deshalb derzeit noch keine öffentlichen Gottesdienste).

Wir in Ludwigsburg tasten uns langsam vor, das Ergebnis liegt Ihnen hiermit vor. Bitte melden Sie sich zu jedem Gottesdienst Ihrer Wahl im Pfarrbüro bis Freitagmittag an (dies verlangt der Staat wegen Erkennen von Infektionsketten) und bringen Sie Ihren Mund/Nasenschutz mit.

Ergebnisse der KGR-Wahl

Ergebnisse der KGR-Wahl

In den neuen Gemeinderat wurden gewählt:

1. Holz, Katja
2. Bittner, Manuela
3. Schwenk-Ebbighausen Dr.,Gabriele
4. Frontzek, Lukas
5. Schwartländer-Brand, Elisabeth
6. Baum, Regine
7. Ebli, Erna
8. Mayer-Haas, Simone
9. Zürner, Raphael
10. Bertsch, Rainer
11. Engelbrecht, Thomas
12. Queck-Juretzko, Sabine
13. Jansen, Uwe
14. Hafner, Claudia

Detailliertere Informationen finden Sie in den nachstehenden PDF Dokumenten:

Gott und Corona?

Gott und Corona?

Spricht Gott zu uns durch die Corona-Krise? Es besteht die große Versuchung, inmitten der allgemeinen Verunsicherung eine klare Antwort zu finden à la: Gott straft uns für unseren Lebensstil und den allgemeinen Glaubensabfall. Wenn wir jedoch bedenken, dass gerade die Menschen, für welche Jesus eine Schwäche hatte, nämlich die bereits Schwachen, Alten und Kranken, inmitten von Corona am meisten gefährdet sind, beginnt diese Vorstellung zu wanken. In Kapitel 9 des Johannesevangeliums gehen die Menschen davon aus, dass der Blindgeborene mit seiner Blindheit für die Sünden seiner Vorfahren bestraft wird. Jesus hält ihnen entgegen: Die Blindheit ist keine Strafe Gottes, sondern „das Werk Gottes soll an dem Blinden vollbracht werden“. Im Folgenden geht es nicht um eine Erklärung für das Unbegreifliche, sondern um ein Ringen, mit dem Unvorhergesehenen umzugehen.

Der kürzlich verstorbene Theologe Johann Baptist Metz prägte das Wort: „Gott ist Unterbrechung“. Wie erleben gegenwärtig viele Unterbrechungen des gewohnten Lebens(stils) – spricht Gott zu uns in diesen Unterbrechungen? Der Flugverkehr ist nahezu lahmgelegt – zugleich zeigen die Satellitenbilder selbst über China eine klare Atmosphäre. Die Kreuzfahrtschiffe dürfen Venedig nicht mehr ansteuern – zugleich werden wieder Delfine gesichtet, in den Kanälen schwimmen wieder Fische. Viele Reiseträume können nicht wahr werden – zugleich reden plötzlich Nachbarn in Ludwigsburg miteinander und erkundigen sich, wie es so geht. Menschen dürfen ihre Häuser nur eingeschränkt verlassen -und merken, dass sie ihr Gemeinschaftsgefühl stärken, indem sie miteinander kochen, miteinander singen, einander zuhören. Die Schließung der Kindergärten und Schulen ist für die Eltern eine große Herausforderung – zugleich erleben Eltern und Kinder sich auf eine neue Weise, indem sie viel Zeit füreinander haben und den Alltag gemeinsam gestalten. Unsere Wirtschaft ist immens gefährdet – zugleich kann es so nicht weitergehen, dieses „immer mehr, immer schneller“. Vieles können wir gegenwärtig nicht erledigen – zugleich spüren wir, wie wichtig Entschleunigung ist, damit wir nicht den kollektiven burnout erleiden. Wir selbst sind neu mit uns konfrontiert – vielleicht eine Chance, um laut Matthäus Kapitel  6 „in die innere Kammer zu gehen und sich dem himmlischen Vater betend zuzuwenden“. Der Spielraum von uns Menschen entsteht nicht nur aus vorgeplanten und vorgefertigten Möglichkeiten, sondern auch dort, wo wir in unseren Unterbrechungen Gott Spielraum lassen, damit es nach der Krise neu und anders wird – und unser Planet eine Zukunft hat.                                       

Alois Krist

Corona verändert alles

Corona verändert alles

Liebe Schwestern und Brüder,

die Corona-Pandemie betrifft uns alle und verändert unser Leben grundlegend. Als Christen müssen wir in dieser schwierigen Zeit, in welcher unsere Hilfe besonders gefragt wäre, zugleich unsere eigene Ohnmacht zugeben: Wegen der erforderlichen Kontaktsperren, zum Schutze insbesondere der Älteren und Schwachen, können wir nur sehr bedingt helfen. Unser Bischof Dr. Gebhard Fürst erließ deshalb zusammen mit dem von ihm geleiteten Krisenstab der Diözese die auch für Ludwigsburg geltende Anordnung, dass bis einschließlich 19. April alle öffentlichen Eucharistiefeiern und anderen Gottesdienste abgesagt sind. Die Sonntagspflicht ist für diesen Zeitraum ausgesetzt. Die Absage bis 19. April gilt auch für alle Veranstaltungen kirchlicher Träger. Die Erstkommunionfeiern werden auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Auch Trauungen können bis Ende Mai nicht stattfinden, die Tauffeiern werden verschoben. Beerdigungen finden nach den behördlichen Vorgaben der teilnehmenden Personenzahl weiterhin statt.

Die Kirchen in der Diözese bleiben jedoch geöffnet, um den Menschen die Möglichkeit zum Gebet zu geben. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um in Gott Zuflucht und Stärke zu finden. Alle Pfarrbüros sind weiterhin als seelsorgerliche Anlaufstellen zu den gewohnten Zeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar. Wir pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin in seelsorgerlichen Fragen ansprechbar: Nutzen Sie bitte die Gelegenheit zum seelsorgerlichen Gespräch über das Telefon oder zum Austausch über den E-Mail-Kontakt. In Krisensituationen stehen wir den Kranken zur Seite und spenden ihnen auch die Sakramente. Die sonntägliche Eucharistiefeier um 9.30 Uhr in der Domkirche St. Martin in Rottenburg wird auf der diözesanen Homepage drs.de übertragen.

Auf den folgenden Seiten, wo wir den Mittelteil, nämlich die Gottesdienstordnung der Kar- und Ostertage, besonders schmerzlich vermissen, wollen wir Ihnen zeigen, wie wir für Sie da sein können. Wenn Sie eigene Ideen haben, wie wir uns in den nächsten Wochen geistig und menschlich miteinander verbinden können, schicken Sie uns diese einfach.

Gott segne und behüte Sie! Er schenke Ihnen seinen Tröster, den Heiligen Geist!

Ihr Pfarrer Alois Krist

NUR FÜR HEUTE …

Die Fastenzeit möchte uns einladen in diesen Tagen, unser Leben bewusst in den Blick zu nehmen.

Immer öfter geraten wir durch ein ungesundes Leben mit zu viel Stress und zu wenig Erholung in die Gefahr, Leib und Seele zu vernachlässigen. Da kann die Fastenzeit eine gute Gelegenheit sein, dem entgegenzuwirken. Denn Fasten bedeutet nicht nur Verzicht. Fasten bedeutet vielmehr das eigene Leben ganz bewusst wahrzunehmen und ihm so mehr Qualität zu schenken.

Was tut mir gut? Worauf kann ich getrost verzichten? Wo begegne ich Gott?

Ein Fastenkalender kann dabei eine Hilfe sein. Ebenso die Gebote der Gelassenheit von Papst Johannes XXIII., die durch ihre Schlichtheit überzeugen. Sie geben mit wenigen Worten eine Anregung für jeden Tag. „Nur für heute werde ich …“

Wer möchte kann so zum klassischen Verzichten auch die Sätze „heute freue ich mich an“ oder „heute achte ich auf“ weiterentwickeln. Die ganz Eifrigen dürfen sich natürlich auch alle drei Vorsätze zu Herzen nehmen.

Und noch ein kleiner Hinweis. Die Sonntage sind keine Fastentage. Am Tag des Herrn, braucht nicht gefastet zu werden, denn jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest.

Vikar Mathias Michaelis

Weltgebetstag

Weltgebetstag

Am 6. März feierten wir den ökumenischen Weltgebetstag in der Dreieinigkeitskirche. „Steh auf und geh“ lautete das diesjährige Motto: Wir hörten eindrückliche Gedanken und Gebete von Frauen aus Simbabwe und sangen ihre schwungvollen Lieder.

Bei der Kollekte, die für Projekte für Frauen und Mädchen weltweit bestimmt ist, kamen 552 Euro zusammen. Vielen Dank für die großzügigen Spenden! Ein herzliches Dankeschön den Frauen der Dreieinigkeits- und Stadtkirchengemeinde für die lebendige und kreative Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdiensts und für das anschließende gemütliche Beisammensein! Besonderer Applaus an Frau Susanne Obert und Herrn Thomas Höfs für die mitreißende musikalische Unterstützung

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