Setz‘ die Segel!

Ja, setz‘ die Segel, gerade jetzt in einer Zeit, in der so viele die Segel streichen, der Flaute nachgeben, stillstehen.

Nicht nur durch die beunruhigenden Zahlen der Pandemie, sondern auch in der Stille des Novembers, wenn die Tage so kurz werden, Dunkelheit und Trauer die Tage bestimmen.

Und mittendrin dieses Jahr die Firmung unserer Jugendlichen.
Setz‘ die Segel, stell ein Licht in deinem Lebensboot auf, das man von weitem sieht.
Das muss nicht mal groß sein, denn

Ein winzig kleiner
Ein ganz schwacher
Ein Funke des Vertrauens
Ein Funke des Verstehens
Ein Funke der Liebe
Ein Funke der Menschlichkeit reicht aus
Und Feuer kann sich entzünden – Blitzschnell, unaufhaltsam

Bei dem, der sich schon verabschiedet hat
Bei der, die sich nach tieferem Sinn sehnt
Bei denen, die einfach nur cool sein wollenBei denen, die angesprochen werden wollen

Und lichterloh brennen
An vielen Stellen – An unzähligen Orten

Durch Menschen, die ihre Begabungen einsetzen
Durch Menschen, die ihre Mitmenschen im Auge behalten
Durch Menschen, die sich für den Frieden stark machen
Durch Menschen, die Verantwortung übernehmen

Und alles kann in Flammen stehen
Riesige Brandherde
Nicht mehr zu löschen:

Jugendliche, die sich in Freizeiten für die Kinder engagieren
Kinder, die andere Kinder mitziehen zu Aktionen
Frauen und Männer, die ihre Fragen und Zweifel bezüglich ihres Glaubens zum Ausdruck bringen
Eine Gemeinde, die offen ist für Neuerungen und Veränderungen.
Eine Gemeinde, die sich vom Heiligen Geist zur Kreativität berufen lässt,
in allen Zeiten ihre Segel zu setzen und Lichtbringer in der Welt zu sein.

(Andreas Greis nach einem unbekannten Verfasser)

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