Kirchengemeinde zur heiligsten Dreieinigkeit Ludwigsburg

ein Ort wo Leben eine echte Chance bekommt

  • Gottesdienste

    Die monatliche Übersicht aller Gottesdienste können Sie hier als PDF Dokument herunterladen.
  • Termine

    Einen Auszug aus dem Planungskalender finden Sie hier.

     

Unser neuer Diakon Andreas Greis

06.08.18 (Gemeinde aktuell)

Liebe Gemeinden der Katholischen Kirche Ludwigsburg!

„Weise mir, Herr, deinen Weg. Ich will ihn gehen in Treue zu dir“ (Ps86,11)

Unter diesen Psalmvers kann ich meinen bisherigen Weg stellen, der mich nun zu Ihnen nach Ludwigsburg führt. Anhand einiger Wegpunkte möchte ich mich Ihnen vorstellen:

Aufgewachsen bin ich mit meinen zwei älteren Schwestern bei meinen Eltern in Bad Friedrichshall und habe nach
meinem Abitur das Sprachenkolleg „Ambrosianum“ in Ehingen und mein Theologiestudium in Tübingen und Brixen absolviert.

Nach bestandenem Diplom führte mich mein Weg quer durch die Diözese: ein Jahr Pastoralpraktikant in Esslingen, dann Priesterseminar Rottenburg, ein Jahr Diakonat in Weingarten, danach drei Jahre nach Bietigheim-Bissingen, bevor ich nach der 2. Dienstprüfung die erste Stelle als Ständiger Diakon in der Schönbuchlichtung antrat, wo ich die letzten 9 Jahre lebte und Verantwortung für die mir anvertrauten  Menschen und als Pastorale Ansprechperson für Schönaich übernahm und ich mich durch Ausbildungen zum Systemischen Coach und NLP-Practitioner für weitere Begleitungsaufgaben qualifizierte.

In der gesamten Zeit, die ich in der Pastoral tätig bin, lagen mir immer die Anliegen der Jugendlichen und Ministranten, aber auch der Familien am Herzen. Dies spiegelte sich auch in meinen Schwerpunkten nieder: Ministrantenarbeit, Jugendspiritualität, Firmkatechese, Religionsunterricht. Menschen auf ihrem jeweils eigenen Weg zu begleiten, manche nur punktuell zu besonderen Festen (Taufe, Hochzeit, Jubiläum) oder zu besonderen Einschnitten (Trauerfälle, Beerdigungen), manche aber auch über einen langen Zeitraum hinweg, machen für mich den Dienst des Diakons sehr kostbar und wertvoll.

Ich freue mich auf die „neuen“ Aufgaben und Herausforderungen, die mich bei Ihnen erwarten. Vor allem freue ich mich schon auf die ersten Begegnungen mit Ihnen, denn eine Begegnung sagt mehr als 1000 Worte. Bis wir uns im September kennenlernen verbleibe ich mit ganz herzlichen Grüßen

Ihr „neuer“ Diakon Andreas Greis

 

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Gottes Rettung – unser Mittun

06.08.18 (Gemeinde aktuell)

Auf unerträgliche Weise verstoßen in diesen Tagen Einzelpersonen, Politiker und ganze Staaten gegen die Menschenwürde und die Pflicht zur Rettung Schutzbedürftiger. Getragen von einer verderblichen Mischung aus Egoismus und Skandalgier schreiben und schreien viele die Parolen rechter Hetzer nach. Mittlerweile werden Seenotretter als Verbrecher angeklagt, mit dem heuchlerischen Vorwurf, sie würden durch ihren Rettungsdienst Menschen erst zur Flucht animieren. Selbst wenn es diesen sogenannten „Push-Faktor“ gäbe – es gibt ihn, wissenschaftlich erwiesen, nicht – bliebe doch nichts anderes, als Menschen in Lebensgefahr zu helfen. Wer wäre auf die abstruse Idee gekommen, die jugendliche Fußballmannschaft, die in Thailand in einer Höhle vom Wasser eingeschlossen war, dort nicht zu retten, um ein Exempel zu statuieren, dass man nicht unbegleitet und ungesichert in unbekannte Höhlen geht? Es war immer christliches Grundwissen, dass Menschen selbst dann noch geliebte Geschöpfe Gottes sind – und als solche unbedingt schutzwürdig – wenn sie sich leichtsinnig in Gefahr gebracht haben. Die Botschaft von der Nächstenliebe zwingt Christen geradezu zum Einsatz – der wohlgemerkt nicht blauäugig naiv sein darf. Die herbeigeredete Überforderung Europas ist aber, solange auf einen Geflüchteten 500 Europäer kommen, schlichte Propaganda, der immer mehr Christen widersprechen. Es ist daher auch kein Wunder, dass gerade im Wahlprogramm der AFD zu lesen ist, die  Kirchen wären eine „Lobbygruppe“, der dringend alle Gelder zu kürzen seien.

Papst Johannes XXIII. hat in seiner Eröffnungsrede des Zweiten Vatikanischen Konzils prophetische Worte gesprochen, die heute fast noch passender klingen, als vor über 50 Jahren: „In der täglichen Ausübung Unseres apostolischen Hirtenamtes geschieht es oft, dass Stimmen solcher Personen unser Ohr betrüben, die zwar von religiösem Eifer brennen, aber weder genügend Sinn für die rechte Beurteilung der Dinge noch ein kluges Urteil walten lassen. Sie meinen nämlich, in den heutigen Verhältnissen der menschlichen Gesellschaft nur Untergang und Unheil zu erkennen. Sie reden unablässig davon, dass unsere Zeit im Vergleich zur Vergangenheit zum Schlechteren abgeglitten sei. […] Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die immer das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergang stünde. In der gegenwärtigen Entwicklung der menschlichen Ereignisse, durch welche die Menschheit in eine Ordnung einzutreten scheint, muß man viel eher einen verborgenen Plan der göttlichen Vorsehung anerkennen. Dieser verfolgt mit dem Ablauf der Zeiten, durch die Werke der Menschen und meistens über ihre Erwartungen hinaus sein eigenes Ziel, und alles, auch die entgegengesetzten menschlichen Interessen, lenkt er weise zum Heil der Kirche.“ (Papst Johannes XXIII, Gaudet Mater Ecclesia, Ansprache zur Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils)

Obwohl also Hetzer und Unglückspropheten das Wort führen, traut Papst Johannes XXIII. Gott zu, dass Er eine Heils-Geschichte mit den Menschen vorhat. Dass Er – sogar trotz Egoismus, Unehrlichkeit und Gewaltbereitschaft – die Menschheit zu einem guten Ziel hin führt. Dass Er uns aus dem „Meer der Sünde“ ans sichere Ufer der Ewigkeit rettet. Wenn das so ist, dann können wir Christen nicht bloß klar die Unglückspropheten benennen und ihnen in Wort und Tat widerstehen. Dann können wir das sogar in großer Ruhe tun, ohne dass uns der ständige Psychoterror der rechtsextremen Aufstachler in Verzweiflung stürzen muss. Christlicher Widerstand motiviert sich nicht aus der Angst um die Welt, sondern aus der Hoffnung auf Gottes Gnade von Christus her, der uns aufgerufen hat, Mitarbeiter*innen bei der Erlösung und Rettung der Menschheit zu sein. (Vikar Peter Hohler)

 

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Bibelgespräch

06.08.18 (Gemeinde aktuell)

Herzliche Einladung zum Bibelgespräch am Samstag, 01.09.2018 um 15.30 Uhr im Haus der Katholischen Kirche.

 

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Gemeindefest – Allen Helfern Vielen Dank

06.08.18 (Gemeinde aktuell)

Allen, die beim Gemeindefest am 22. Juli zum Gelingen beigetragen haben, sei herzlich gedankt! Durch das Mitwirken vieler war es eine schöne Gemeinschaftserfahrung.

 

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Gemeindefahrt nach Assisi 2019 – Vorankündigung

06.08.18 (Ankündigungen Termine)

Herzliche Einladung zu einer Gemeindefahrt unter der Leitung von Pfarrer Alois Krist in der Woche nach Pfingsten vom 10. – 16. Juni 2019. Wir fahren nach Assisi und lassen uns dort und an weiteren Orten vom Leben und Wirken des Hl. Franziskus inspirieren. Die detaillierte Ausschreibung (mit Anmeldung) erfolgt im kommenden Herbst.

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DAhinter – Worship im August

06.08.18 (Ankündigungen Termine)

DAhinter – ein Worship- und Bibel-Angebot für Christen, die alternative Formen suchen. Mit Musik und Nachdenklichem, mit klassischen Worship-Liedern und biblischen Texten, mit Stille und Gebet. Am 9.8., 20.00 Uhr im Haus der Katholischen Kirche (Marktplatz 5). Herzliche Einladung zum spontan vorbeikommen!

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Internationales Pueri Cantores Jugendchorfestival in Barcelona… …und wir (= Cantores Trinitatis) waren dabei!!!

06.08.18 (Gemeinde aktuell)

Am Mittwoch, 11. Juli 2018 ging es in der Morgendämmerung mit dem Flugzeug von Stuttgart über Zürich nach Barcelona. Für manche von uns (16 Kinder, 6 Jugendliche, Susanne Obert und 4 Betreuer*innen) war es der erste Flug, entsprechend groß war die Aufregung. Angekommen empfing uns eine große Hitze, an die wir uns erstmal gewöhnen mussten, die uns allerdings nicht davon abhielt, in den nächsten 5 Tagen viel Spaß zu haben und viel zu erleben. Wir hatten ein abwechslungsreiches Programm. Nicht nur sängerisch haben wir schöne Momente aus Barcelona mitgenommen. Die  Sehenswürdigkeiten der Stadt haben uns wirklich sehr beeindruckt: Parc Güell, Casa Battlo (Antoni Gaudi wo man nur hinschaut!), Kloster Monserrat in den Bergen, Cathedrale del mar, das Fußballstadion und natürlich die reich verzierte, vieltürmige Basilica Sagrada familia. Auch zum Baden im Meer hatten wir Zeit. Die Eröffnungsfeier, das gemeinsame Singen mit anderen Chören aus der ganzen Welt, aber auch unser gelungenes Konzert waren wunderbare Erlebnisse mit Gänsehautfeeling. Das Highlight war sicherlich der Abschlussgottesdienst mit dem Bischof und 4000 Sänger*innen in der Basilica. Zum nicht geplanten Erlebnis wurde jedoch auch unser Heimflug am Sonntagabend. Erst gestrandet in Zürich kamen wir schließlich mit einem Bus in den frühen Morgenstunden am Montag, 16. Juli 2018, unglaublich müde, aber um viele tolle Eindrücke reicher, wieder in Ludwigsburg bei unseren (auch müden) Eltern an. Vielen Dank all denen, die uns die Teilnahme am Festival ermöglicht haben. Herzlichen Dank an unsere Chorleiterin Susanne Obert und den 4 Betreuer*innen für die Rundumversorgung. Wir hoffen, 2020 in Florenz beim nächsten internationalen Treffen erneut dabei sein zu können!

Hanna Wagner

 

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Verabschiedung Frau Dörrer-Bernhardt

05.08.18 (Gemeinde aktuell)

Bei der Verabschiedung von Frau Elisabeth Dörrer-Bernhardt am Freitag, 6. Juli war Gelegenheit, ihr als Leiterin des Hauses der Katholischen Kirche (HKL) zu danken. Frau Dörrer-Bernhardt hat sich dafür eingesetzt, dass im HKL ein vielfältiges und reichhaltiges spirituelles Leben stattfindet: Marktgebet am Mittag, Meditationen, Nichtstun im Garten, spiritueller Tanz etc. In besonderer Weise lag ihr die Spiritualität für Frauen am Herzen. Ihr war es wichtig, Sinn-Suchende auf ihrer Suche zu begleiten und ihnen Möglichkeiten der Begegnung und des Sinn-Findens zu bieten. Frau Dörrer-Bernhardt hat wesentlich dazu beigetragen, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche und vielfältigen Kooperationspartnern auf Stadt- und Dekanatsebene gibt. Herzlichen Dank auch für ihr Mitwirken in der Gemeindeseelsorge: Bei Beerdigungen, beim Gottesdienst im Altenheim und in Predigten hat sie die Menschen in ihren Nöten und Sehnsüchten innerlich abgeholt und bestärkt. Für ihren Beitrag, insbesondere zum Profil des HKL und zur citypastoralen Arbeit in Ludwigsburg und für das gemeinsame Entdecken von Spiritualität sowie jede freundliche Begegnung, danken wir Frau Dörrer-Bernhardt herzlich. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und Gottes reichen Segen.

 

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Ehrenamt im Haus der Kath. Kirche

13.07.18 (Gemeinde aktuell)

Die Ehrenamtlichen, welche im HKL mit-wirken, sind herzlich zu einem gemeinsa-men Abend am 25.07.2018 um 20.00 Uhr ins HKL eingeladen.
Pfarrer Krist überlegt gemeinsam mit Ihnen, wie es nach dem Weggang von Frau Dörrer-Bernhardt weitergeht.

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Gemeindefest am 22.7.2018

11.07.18 (Ankündigungen Termine)

Das Fest wird im üblichen Rahmen im und ums Bischof-Sproll-Haus stattfinden: es beginnt mit dem Gottesdienst im Pfarrgarten um 10.00 Uhr und endet um 16.00 Uhr mit einem geistlichen Impuls. Wer einen Programmbeitrag zum Gemeindefest hat, bitte auch im Pfarrbüro melden. Die Pfadfinder, die Ministranten und der Kinderchor beteiligen sich auch dieses Jahr wieder und Pfarrer Krist und Vikar Hohler sind ebenfalls mit einem Beitrag vertreten.

Wie letztes Jahr ist auch die Weltenküche wieder mit dabei: dieses Mal bekochen uns Flüchtlinge aus Ghana! Natürlich tritt auch der Grill in Aktion und für Kaffee und Kuchen ist ebenfalls gesorgt.

Wir wünschen uns, dass das Gemeindefest eine Kulisse für viele nette Gespräche und Begegnungen abgeben wird und laden dazu natürlich herzlich auch Nichtgemeindemitglieder ein.

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